VEREINSGESCHICHTE

In seiner mehr als 100-jährigen Vereinsgeschichte hat der SVN schon so einiges erlebt, hier findet ihr eine Übersicht:

Die Geschichte des SV Niederzier begann am 13. Februar 1910, zunächst unter dem Namen Fußballclub "Alemannia Niederzier“. Der Präsident J. Kremer meldete den neuen Verein am 19. Februar 1910 unter Vorlagen der Statuten beim Bürgermeisteramt Niederzier an. Namenstag feierte der Verein am 23. April 1911 in der Gaststätte Winkel mit der Umbenennung in „Spielverein Niederzier“. 

 

Die ersten Fußballspieler waren vermutlich „gediente Soldaten“, die das Fußballspiel während ihrer Militärzeit kennen lernten und dann nach Niederzier brachten. Das erste Spiel fand in Stetternich statt. Schiedsrichter war Wilhelm Muckel, der den Spielern auch die ersten Regeln beibrachte. Eine Fußballausrüstung im heutigen Sinne kannte man noch nicht. Es gab aber bereits einen Zeugwart. Von der „Alemannia“ hatte man eine rot-weiß gestreifte Kluft übernommen und diese einfärben lassen. Doch die Streifen schimmerten immer wieder durch. So entschloss sich der Spielverein, eine neue schwarz-weiße Kluft anzuschaffen. Diesen Farben ist der Verein bis heute treu geblieben. 

 

Am Anfang besaß der Verein keinen vernünftigen Fußball. Es ist überliefert, dass Josef Scheidweiler den ersten ordentlichen Fußball von Düren nach Niederzier brachte. Auch ein fester Fußballplatz fehlte. Die ersten Spiele wurden auf einer Wiese ausgetragen. Oft war man gezwungen, die Torstangen vor einem Spiel auf einer anderen Wiese aufzubauen, da der Bauer die Benutzung untersagte. Bald nach der Gründung unterbrach der Erste Weltkrieg die Entwicklung des jungen Vereins. Die Einberufungen zum Militär schränkten den Spielbetrieb sehr ein. Viele bewährte Spieler und treue Anhänger kehrten nicht mehr heim. 

 

Nach dem Krieg wurde der Spielverein am 21. September 1919 wiederbegründet. Der Spielbetrieb lief dank des alten Idealismus bald wieder auf vollen Touren. Im Spielaustausch mit Mannschaften der Englischen Besatzungstruppen konnten die Niederzierer Fußballer regelgerechtes Ballspiel erlernen mit dem Erfolg, dass schon bald die Lehrherren und sieggewohnten Engländer als Verlierer vom Platz gingen. Der Spielverein stellte damals eine kampfstarke Elf, die auf allen Sportfesten ein gern gesehener Gegner war. Zu dieser Zeit machte „Männchen Engels“ auf sich aufmerksam. Bei unentschieden ausgetragenen Spielen, die damals durch Elfmeterschießen entschieden wurden, war Männchen der unfehlbare Schütze, der sogar an andere Vereine ausgeliehen wurde. Zu Auswärts-spielen fuhren die Spieler und begeisterten Anhänger bis zu 30 km mit dem Fahrrad oder machten Fußmärsche von 2 bis 3 Stunden. 

Das erste Sportfest wurde 1921 unter dem Vorsitzenden Gottfried Neunzig veranstaltet. 

 

Im Jahre 1923 trat der Verein, vertreten durch Wilhelm Kaul und Franz Viehöver, dem Westdeutschen Spielerverband bei und wurde in die C-Klasse eingestuft. Im gleichen Jahr stellte die Gemeinde dem Spielverein ‘hinter dem Weihberg´ einen Sportplatz zur Verfügung, der am 18. August 1923 höchst offiziell eingeweiht wurde. 

 

In den zwanziger Jahren erlebte der Verein einen ungewöhnlichen Aufschwung und errang mit seiner ersten Mannschaft 1928/29 die Gruppenmeisterschaft der I. Gauklasse. Mit wechselndem Glück spielte der Verein bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, der den Spielbetrieb und dem Vereinsleben ein vorläufiges Ende setzte. Die meisten der aktiven Spieler und verdienten Mitglieder wurden zum Wehrdienst eingezogen, von denen viele nach Kriegsende die Heimat nicht wiedersahen. Die glücklich Heimgekehrten fanden ein zerstörtes Niederzier vor, in dem Elend und Not vorherrschten. In dieser seit Jahrhunderten nie gekannten Notlage schien vorerst niemand an Vereinsleben jeglicher Art zu denken. 

 

Doch die Fußballer rafften sich schon bald auf und beschlossen an einem Sonntag im August 1945 im Hofe des Vereinslokals Gehlen, sobald als möglich den Spielverein wieder aufleben zu lassen und mit dem Fußballspielen neu zu beginnen. 

 

Peter Münchhalfen übernahm das Amt des ersten Vorsitzenden. Aber der Neubeginn war schwerer denn je, denn es mangelte an allem. Viele Spieler waren gefallen oder noch in Gefangenschaft, die Sportsachen gingen verloren und die körperlichen Kräfte reichten gerade für die tägliche schwere Arbeit beim Wiederaufbau. Für sportliche Aktivitäten war eigentlich die Zeit überhaupt nicht reif. Allen Schwierigkeiten zum Trotz war im Frühjahr 1946 eine spielfähige Mannschaft zusammen. 

 

Und gleich das Jahr wurde für den „Spielverein Niederzier“ ein Erfolgsjahr. Es gelang ihm, im Jugendstadion Düren anlässlich der 50-Jahr-Feier des „Vereins für Jugend und Volksspiele 1896“ e.V. Düren von 12 beteiligten Vereinen den goldenen Turnierpokal zu gewinnen. Nach dreijähriger Aufbauarbeit errang der Spielverein 1949 die Tabellenspitze der 1. Kreisklasse und damit den Aufstieg in die Bezirksklasse. 

 

Diese positive Entwicklung erhielt weitere Unterstützung, als die Gemeinde Niederzier im Jahre 1952 unmittelbar hinter dem Weihberg eine neue Sportanlage mit Fußballplatz und Aschenbahn anlegen ließ. Der Westdeutsche Fußballverband errichtete zur Vervollständigung dieser Anlage 1957 ein Sportjugendheim, das im Oktober 1964 in das Eigentum der Gemeinde Niederzier überging. 

 

Zu einem der absoluten Höhepunkte in der Geschichte des Spielvereins Niederzier wurde das 50jährige Jubiläum im Juni 1960. Eine Woche von Samstag 11. Juni bis zum Sonntag, 19. Juni, stand Niederzier ganz im Zeichen des Jubiläums. Herausragend war hierbei der Oberliga-Großkampf Südwest gegen West zwischen dem 1.FC Kaiserslautern und Borussia Mönchengladbach. Unter anderem mit Spielern wie Ottmar Walter, Horst Eckel, Werner Liebrich, Werner Kohlmeyer und Albert Brülls. So viele Zuschauer wie an diesem Freitagnachmittag hat der Sportplatz Niederzier nie mehr gesehen. 

 

Nach dem erfolgreichen Jubeljahr trat im Verein eine gewisse Alltäglichkeit und Ruhe ein. Die 1. Mannschaft spielte mit wechselndem Erfolg 10 Jahre lang in der 1. Kreisklasse. 

Nach einer unglücklich verlaufenen Spielsaison 1970/71 war der Abstieg in die 2. Kreisklasse nicht zu verhindern. 

 

Im gesamten Sportbetrieb, auch im ländlichen Fußballsport, war inzwischen ein neuer Trend zu verzeichnen. Die Vereine spielten längst nicht mehr nur noch mit „Eigengewächsen“. Verstärkungen, d.h. gute Spieler aus anderen Vereinen wurden geholt. Spielertrainer bzw. Übungsleiter mussten her, um sportlich mithalten zu können. Herbert Koch wurde 1966 als erster Übungsleiter engagiert. Geld spielte eine nicht unwesentliche Rolle. Neue Kostenarten, wie Fahrtkosten- und Spesenersatz wurden erkenntlich. Ablösezahlungen, wenn auch in kleinem Umfange, tauchen auf. Am Sport aus reinem Idealismus und „Spaß an der Freud“ mussten die ersten Abstriche gemacht werden. Einige gute Spieler wechselten zu besser gestellten Vereinen. In dieser Phase hat der Spielverein Niederzier den ersten großen Einbruch hinnehmen müssen. 

 

Erst im Jahre 1972 zeigte der Spielverein wieder besondere Aktivitäten. Im April nahm er an einem internationalen Osterturnier mit englischen Mannschaften im Kreise Düren teil. In Niederzier fanden zwei Spiele statt, gegen die Mannschaften Plessey Radar und Wrestters FG. Insgesamt waren 53 Engländer zu Gast in Niederzier. Ende Mai starteten die Spielvereiner mit 32 Personen zum Gegenbesuch nach England und spielten im Chelsea Stadion in London. 

 

Zur Einweihung des neuen Hartplatzes mit Trainingsbeleuchtung und Gymnastikwiese auf dem Weihberg übernahm der Verein die Ausrichtung der Gruppenspiele um die Wanderpokale der Gemeinde Niederzier und der Kreissparkasse Düren. 

 

Im Zuge der Kommerzialisierung des Sportes spielten die Fußballer des Vereins 1973 – als eine der ersten Mannschaften - erstmalig in Werbetrikots der Fa. W. Mast KG „Jägermeister“, Wolfenbüttel. Hauptsache war wohl mehr die erstklassige Ausstattung. 

 

Nach dem Abschluss der Runde 1974/75 verpasste die erste Mannschaft nur mit einem Punkt Rückstand, der im letzten Heimspiel verloren ging, die Tabellenspitze und damit den Aufstieg in die erste Kreisklasse. 

 

Nach über 60 Jahren Treue zum Vereinslokal Gehlen/Schallenberg/Holzer wechselte der Spielverein 1974 zur Gaststätte Schaaf-Lambert, nicht ohne erhebliche Querelen. 

 

Ins Blickfeld trat der Spielverein wieder mit der Feier seines 65jährigen Bestehens im Jahre 1975. Es gab vom 7. bis 21 Juni 1975 vierzehn Tage Fußball. Jeden Abend fand ein Spiel statt. Niederzier spielte dabei wieder gegen die englische Mannschaft von Plessey Radar. 

 

Am 6. November 1975 erfolgte die Eintragung beim Vereinsregister des Amtsgerichtes Jülich als e.V.. Der Beschluss dazu war auf der Generalversammlung am 27. September 1974 gefasst worden. 

Nach Fertigstellung der Zweifachsporthalle im Schulzentrum Oberzier erhielt der Verein 1975 weitere Trainingsmöglichkeiten, besonders für die Jugendlichen. 

 

Im Jahre 1976 gelang es endlich, Gruppensieger der Kreisklasse B zu werden. Mit dem Meistertitel der Gruppe II konnte der SVN nach fünfjähriger Abwesenheit den Aufstieg in die Kreisklasse A bejubeln. In 29 Spielen gab es 23 Siege, 4 Unentschieden und 2 Niederlagen. Das ergab ein Punkteverhältnis von 50:8. Torschützenkönig wurde Jakob Waldhausen mit 19 Treffern. Zum Beginn einer zünftigen Aufstiegsfeier zog man mit „Pferd und Wagen“ musikalisch begleitet vom Fanfarenzug „Zierte Jonge“ durch den Ort. 

 

Nach dem Erfolgsjahr 1976 gab es 1977 einen regelrechten Einbruch. Da die ersten Spiele in der neuen Klasse verloren gingen, kam es zu Auseinandersetzungen über das Wie und Warum. Der Zusammenhalt in der Mannschaft riss, Spieler wanderten mitten in der Saison ab, Vorstandsmitglieder und Trainer traten zurück. So hieß das Ergebnis der Spielrunde 1976/77 Abstieg in die Kreisliga B. Plötzlich steckte der Traditionsverein sportlich und führungsmäßig in der Krise! Sie zu überwinden war nicht einfach. Für die Wahl eines neuen 1.Vorsitzenden benötigte der Verein zwei Anläufe. Die sportliche Situation ließ sich trotz vieler Bemühungen so schnell auch nicht verbessern. 

 

Im Jahr 1977 schlossen sich die „Regina Boys“, eine Alt-Herrenmannschaft aus Düren – aber auch mit mehreren Spielern aus Niederzier – dem Verein an und bereicherten viele Jahre das Vereinsleben. 

 

Als Ausrichter der Gemeindesportwoche 1979 gelang es dem Spielverein, den FC Basel für ein Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl der Großgemeinde zu gewinnen. Zu Ehren der Gäste aus der Schweiz gab die Gemeinde Niederzier im Sitzungssaal des Burggebäudes einen Empfang, an dem auch die Spieler der Großgemeinde teilnahmen. 

 

Im Jahre 1980 feierte der Spielverein 1910 Niederzier e.V.“ sein 70jähriges Bestehen. Nach dem Jubiläum hatte der SV N im Jahre 1982 erneut eine schwere Krise zu meistern. Nach Differenzen innerhalb des Vereins erklärte der 1. Vorsitzende seinen Rücktritt. Sein Amt neu zu besetzen dauerte über ein Jahr. In dieser Interimszeit haperte es an allen Ecken. Das machte sich auch sportlich bemerkbar. So musste die 1. Mannschaft nach der Saison 1982/83 in die Kreisklasse C absteigen. In der untersten Klasse hatte seit Bestehen des Vereins noch keine 1. Mannschaft gespielt. Zur positiven Vereinsarbeit zählte zunächst im Jahre 1984 die Fertigstellung eines Kassen und Gerätehauses, das in Eigenregie mit Zuschüssen der Gemeinde Niederzier und der Kreissparkasse Düren errichtet wurde. 

 

1985 zum 75jährigen Jubiläum - unter der Schirmherrschaft des Leiters des Tagebaus Hambach, Herr Dr.-Ing. Dieter Henning - strebte die 1.Mannschaft den Wiederaufstieg an. Jedoch fehlt am Ende 1 Punkt zum Klassengewinn und damit auch zum Aufstieg. Der Mitfavorit Morschenich hatte die glücklichere Elf. 

 

Auf Initiative des Ehrenvorsitzenden Josef Zantis fand als Höhepunkt der Feierlichkeiten am 15. Juni 1985 ein Spiel der 1. Mannschaft gegen die 1. Seniorenmannschaft aus Vieux-Conde und anschließend ein Sportlerball im Festzelt auf dem Weihberg statt. Dieser Aufenthalt in Niederzier hat den zahlreichen Besuchern aus Frankreich wahrscheinlich so gut gefallen, dass die Gründung einer Partnerschaft zwischen der Gemeinde Niederzier und der Stadt Vieux-Conde, die 1988 offiziell wurde, wohl zwangsläufig erfolgte. 

 

Anfang der 90iger Jahre wurde auch erfolgreich Damenfußball in Niederzier gespielt. Höhepunkt dabei war der Aufstieg der Damenmannschaft in die Landesliga im Jahr 1995 unter Leitung der Trainer Toni Heinen und Frank Körner. Leider fehlte es an Nachwuchsspielerinnen und somit war das Thema Damenfußball in Niederzier schnell wieder beendet. 

 

Ein Highlight konnte der SVN im Jahr 2000 verzeichnen, als man auf Vorschlag und Initiative des hiesigen Generalagenten der AachenMünchener Versicherung, Albert Lieven, die Profis vom Zweitligisten Alemannia Aachen unter ihrem Trainer Eugen Hach, zu einem Freundschaftsspiel nach Niederzier verpflichten konnte. 

Rund 1.300 Zuschauer verfolgen auf dem Weihberg das Spiel der Alemannia gegen eine Gemeindeauswahl (Endstand 9:0) und erlebten, wie sich nach Spielende die Stars der Aachener, unter ihnen André Lenz (derzeit VFL Wolfsburg), Stefan Lämmermann, Henri Heeren, Taifour Diane (dieser erzielte wenige Wochen vorher mit einem Fallrückzieher das 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach und erhielt dafür die Auszeichnung zum Tor des Monats in der ARD) und natürlich Willi Landgraf (mit 508 Spielen hält er den Zweitligarekord) ganz volksnah zeigten und bereitwillig Autogramme schrieben oder sich für Fotos zu den Fans stellten. 

 

Nachdem immer weniger Kinder und Jugendliche Interesse am Fußballsport zeigten und sich auch keine Eltern fanden, die sich als Trainer und Betreuer zur Verfügung stellten, musste Willi Zantis als Jugendleiter des SVN Anfang der 90-iger Jahre die Jugendabteilung vorübergehend auflösen. 

 

Umso beeindruckender, was dann folgte: Die Jugendleiterinnen Brigitte Gonschorek (1994 bis 2001) und Birgit Pokolm (seit 2001) bauten die größte Jugendabteilung auf, die der SVN je hatte. In der Saison 2008/2009 war es dann soweit, der SVN konnte in allen sieben möglichen Altersklassen mindestens eine Jugendmannschaft zum Spielbetrieb anmelden und bildete die Heimat von zeitweise 130 Jungen und Mädchen. Durchschnittlich 25 Trainer und Betreuer/-innen engagieren sich jetzt für die Jugendabteilung. 

 

Zudem wurde in den letzten 10 Jahren immer am letzten Wochenende im Januar ein Hallenturnier mit bis zu 40 Jugendmannschaften in der Sporthalle der Gesamtschule durchgeführt. 

 

Mit großer Begeisterung nimmt die Jugendabteilung seit nunmehr zehn Jahren am Rosenmontagszug teil und stellt dabei meist die zahlenmäßig größte Gruppe. So zogen in diesem Jahr fast 100 Spieler/-innen und Eltern in Trikots des SVN durch den Ort. 

 

In der Seniorenabteilung gab es ein ständiges Auf und Ab. So stieg man im Sommer 2003 unter Trainer Toni Heinen in einem denkwürdigen Spiel vor rd. 500 Zuschauern gegen den Nachbarn aus Ellen am letzten Spieltag und durch ein Elfmetertor in letzter Sekunde in die Kreisliga B auf, um zwei Jahre später dann wieder abzusteigen. 

 

2007 war es dann Trainer Guido Nickel, der die Mannschaft zum Aufstieg in die Kreisliga B führte. Im Sommer 2009 musste man aber erneut den Weg in die Kreisliga C antreten. 

 

Im Jahr 2008 begannen umfangreiche Umbauarbeiten auf dem Sportplatzgelände. Zunächst wurde eine neue Zaunanlage errichtet, der Rasenplatz erhielt neue Barrieren. Zusätzlich baute die Gemeinde einen freizugänglichen Allwetterplatz auf dem Sportplatzgelände. Damit wollte man erreichen, dass die Sportanlage des SVN zukünftig ein wenig mehr geschont wird. 

 

Im Herbst 2009 - der Spatenstich erfolgte am 1. Oktober - begann man mit dem Bau eines neuen Sportheims neben dem bereits bestehenden Kassenhäuschen. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Niederzier und einiger Sponsoren wurden für die zehn Mannschaften des SVN und ihre Gäste in Eigenleistung zeitgemäße Umkleide- und Duschräume geschaffen. Zudem entstand ein Versammlungsraum, der zum Mittelpunkt des Vereinslebens werden soll. 

 

Am 03. Juni 2010 feierte der SV Niederzier - im bis auf den letzten Platz besetzten Bürgerhaus sein 100jähriges Bestehen mit einem feierlichen Festakt. Im August war man dann anlässlich des Jubiläums Ausrichter der Gemeindesportwoche. Hier gewann die 1. Mannschaft des SVN im Spiel um den Kreissparkassenpokal mit 4:3 gegen den B-Ligisten aus Krauthausen. 

 

Ende März 2011 wurde das neue Sportheim fertiggestellt und am 02. April 2011 durch den Bürgermeister Hermann Heuser - im Beisein der Mitglieder des Rates der Gemeinde Niederzier, allen Ehrenmitgliedern, vielen Freunden und Sponsoren des SVN sowie von allen freiwilligen Helfern, die am Neubau tatkräftig beteiligt waren - feierlich eingeweiht und durch Pastor Galbierz eingesegnet. 

 

Der seit März 2011 neugewählte Jugendleiter Dirk Birx unterschrieb zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des SVN, Jürgen Zantis und Vertretern der Vereine Hambach, Selgersdorf und Krauthausen im Mai 2011 den Vertrag zur Gründung der „SG Niederzier/Hambach“. In der Saison 2011/2012 wird die neu gegründete Spielgemeinschaft dabei in den Bereichen G-Junioren (Bambini) bis zu den A-Junioren mit 11 Mannschaften vertreten sein. 

 

Dadurch erhofft sich der SV Niederzier, dass es in den nächsten Jahren auch sportlich wieder aufwärts geht. Zumindest hat die erfolgreiche Jugendarbeit dafür gesorgt, dass in den nächsten Jahren regelmäßig Jugendspieler in den Kader der Seniorenabteilung wechseln können. 

 


Bilder vom Aufstieg 2013